Wettbewerbe

    Fotowettbewerbe sind eine interessante Möglichkeit, sich mit anderen Fotobegeisterten zu messen. Für mich sind sie aber vielmehr Aufforderungen, meinen Fotobestand durchzusehen: Gibt es geeigente Bilder, stimmt die Qualität, bin ich mit ihnen rundum zufrieden?
    Erfolg hat man in einem Wettbewerb, wenn den Juroren die Fotos gefallen. Das klingt nach subjektiver Einschätzung – und ist es auch. Doch das stört mich nicht. Ich weiß es von Anfang an.
    Ein ganz wichtiger Antrieb für Wettbewerbe aber ist, daß ich selbst immer besser werden möchte. Wie lassen sich Fotos optimieren? Wie kann ich noch mehr Informationen aus den Bilddaten sichtbar machen?
    Montagen spielen für mich eine ziemlich untergeordnete Rolle. Was mich interessiert, ist der emotionale Augenblick, die Zuspitzung der Gefühle. Als Fotograf will ich schnell sein müssen, will reagieren auf die Situation, auf das Geschehen.
    Zuhause am elektronischen Leuchttisch wird ausgewählt, bewertet, probiert und optimiert. Wenn alles stimmt, mögen auch Juroren immer wieder mal meine Fotos.