15. + 16.11.2014 :: Gotha :: DADO VI

Am Anfang stand das :: rAUm ::-Manifest. Es ist ein ziemlich intensiver Erfahrungsbericht über die Frage, wie Kunst entsteht und was passiert, wenn man sich diesem Prozess anheimgibt. Daraus entstand “Dado VI” – das Kurzfestival der Kommunikation der Künste im Orangenhaus der Orangerie Gotha. Unter dem Namen Dado (Abkürzung für: der art der ort) veranstalten Künstler rund um den art der stadt e.V. Gotha seit einigen Jahren Ausstellungen und Aktionen.
Dado VI nutzt drei leerstehende Räume des Orangenhauses, in denen sich zuvor die Gothaer Stadtbibliothek befunden hatte. Dabei geht es – um mit den Worten des Minifests zu sprechen – darum, “bestimmte Eigenschaften von Orten zu hinterfragen, ihre Funktionen zu kritisieren oder ihre verborgenen Schönheiten erfahrbar zu machen.” Was wollte man also machen? Grenzen auflösen, Sehgewohnheiten verändern, Höranordnungen umbauen, Begegnungen provozieren, Möglichkeiten ausschöpfen, ungewöhnliche Verknüpfungen erzeugen.
Ich zeigte dort drei Arbeiten aus der Serie “Klangland”, zwei Drucke aus “Sprungverbot” und die zehnteilige Serie “minox gold – 7+3”.
